Sitzungen an den Modellversuchsschulen

Bremen

Protokoll der MV-Sitzung vom 27.04.1999
Zeit: 14.30 bis 17.30 Uhr

Tagesordnung

1. BLK-Programm

2. SEDIKO
2.1 Dokumentation
2.2 Berichtsstand
2.3 Zusammenarbeit
2.4 Termine

3. Projekte
3.1.1 "Beschaffung von PC-Systemen"
3.1.2 "IT-Netze"
3.2 Projektvorhaben

4. Verschiedenes

1. BLK-Programm

Welche Bedeutung hat das dreistufige, diskursive Bilanzierungsverfahren und welche Aufgaben leiten sich daraus für die Modellversuchsschulen ab?

1. Projektzustandsbericht: Erstellung einer kurzen Projektskizze und Darstellung des Berichtsstandes unter dem Aspekt der länderspezifischen Fragestellungen.

2. Bearbeiten eines Kriterienbaums: Die Tischvorlagen sind Gegenstand der Evaluation durch die wissenschaftliche Begleitung des BLK-Programms. Die Unterkriterien der projektspezifischen Programmziele sind einzutragen und zu gewichten. Die gemeinsame Bearbeitung erfolgt in der Lenkungsausschußsitzung in Kassel.

2. SEDIKO

2.1 Dokumentation
Für den Zwischenbericht ist ein ca. 10-seitiger Statusbericht anzufertigen. Inhalt sind die länderspezifischen Projektziele, die Ansprechpartner sowie die Darstellung der Tätigkeiten, Ergebnisse und Unterrichtsprojekte. Zusätzlich sollte im Hinblick auf die BLK-Veranstaltung im Oktober ein Flyer erstellt werden und ein Projekt zur Präsentation vorbereitet werden. In der Lenkungsausschußsitzung wird eine gemeinsame Form der Dokumentation (Statusbericht) erarbeitet.

2.2 Berichtsstand
Die SEDIKO-Homepage beinhaltet:

  • die Daten aus den Modellversuchsklassen,
  • eine Literatur- und Adreßdatenbank,
  • Projekte (ProShare: Ein System ist in Bremen vorhanden; Linux-Projekt in Planung; Interesse an TK-Anlagen) und
  • Prüfungsunterlagen.

2.3 Zusammenarbeit
In Wiesbaden findet am 20.05. die Präsentation einer Unterrichtsprojektarbeit statt.

  • Die Prüfungsunterlagen sind den beteiligten Schulen zugängig zu machen.
  • Präsentation von Unterrichtsmaterialien auf der eigenen Domain (Link von SEDIKO)
  • Ein Dokumentvorlage für Projektdokumentationen wurde in Lübeck (Lehrer?) erarbeitet.
    Eine Literaturliste aus Bremen wird der WiB zugesendet.
  • Bremen erhält Unterlagen über die Programmevaluation und beteiligte Modellversuche im Rahmen des BLK-Programms.

2.4 Termine

20.05.1999  MV-Sitzung in Wiesbaden
03.06.1999  Lenkungsausschusssitzung in Kassel (Termin muss noch abgesprochen werden, geplant ist der 03.06.1999)
25. – 27.10. Fachtagung des Programmträgers in Ohlstadt (Bayern)

3. Projekte

3.1.1 "Beschaffung von PC-Systemen"
Verbindung von "IT-Systeme" und "Geschäftsprozesse" in einem Projekt. Der kaufmännische Bereich dominiert im Gegensatz zu den technischen Inhalten. Im Vorfeld wurden Grundlagen der Elektrotechnik, Digitaltechnik und wirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Beginn des Projektes in der 18. Woche.

3.1.2 "IT-Netze"
Das Projekt ist abgeschlossen und wird durch eine anschließende Präsentation und Dokumentation beendet.
Folgende Fragen ergaben sich aus diesem Projekt:

  • Der Lernraum muss entsprechend ausgestattet werden: Fester Rechner in den Klassenraum, Netzwerk- und Internetanschluss, Schrank und Telefon.
  • Bei 2 vorhandenen PC-Räumen ist die schulinterne Organisation noch ungeklärt. Damit steht die zeitliche Organisation im Zusammenhang. Wie kann der Blockunterricht mit den Betrieben und mit dem Lehrereinsatz koordiniert werden?
  • Auftretende Betreuungsprobleme bei 30er Klassen und einem bzw. zwei Lehrern.
  • Probleme bei der Bewertung: Wie können individuelle Noten vergeben werden, wenn bei einer Gruppenarbeit nicht ersichtlich wird, wer was geleistet hat?

3.2 Projektvorhaben
Folgende Projekte sind für das nächste Schuljahr geplant:

  • Klassische Programmiersprache (Cobol) am Beispiel einer Datenbankabfrage. Anschließend erfolgt der Übergang zu Visual Basic.
  • In die Bremer-Homepage werden demnächst eingebunden: Projektdefinition, PC-Projekte, Regeln der Projektarbeit, Beschaffung von PC-Systemen, Organisatorische Voraussetzungen für die Projektarbeit an Schulen.

4. Verschiedenes
Interne Auseinandersetzung mit Arbeitsorganisations-Software. Ergebnis war die Nutzung des Intranets zur Lehrer-Arbeitsorganisation und -absprache.

Literatur: Schwab (Hrsg.): EDV-Projektentwicklung, Manz-Verlag, ...,
                Java?

Software: BSCW anschaffen,

 

  

Kiel 26.05.99

Zusammenfassung der Ergebnisse der SEDIKO-Sitzung
am 26.05.1999 in Kiel
Zeit: 8.30 bis 17.30

Informationen:

  • Die Kostenstelle für die Reisekosten innerhalb des MV SEDIKO sind fast leer!

  • IT-Arbeitskreis beschäftigt sich im Juni mit TK-Anlagen (Finn Brandt aus Meldorf)

  • IPTS-Veranstaltung am 14./15.6.1999 in Tannenfelde zum Thema "Prozessorientierte Betriebswirtschaftslehre"

  • Am 15.07.99 erfolgt die Abgabe der Zwischenberichte an Herrn Kapelle.

 

Ergebnisse:

  • Vergleich zwischen MS Project und SySe durch Herrn Bak bis zum 19.06.1999 und einer Diskussion innerhalb einer SEDIKO-Sitzung an der G I in Lübeck. Verknüpfung mit einem Unterrichtsbesuch und Beteiligung der WiB.

  • Erstellen einer Mailingliste für die Projektbeteiligten der MVS in Schleswig-Holstein. Furcht vor den Leistungen der anderen Bundesländer.

  • Die Fragestellungen 2 (Kernqualifikationen) und 4 (Fördermaßnahmen) werden von den MVS nicht untersucht. Streit um die Zuständigkeit der curricularen Fragestellung (Herr Kapelle übernimmt die Verantwortung/Koordination).

  • Die Kommunikation innerhalb der MVS in Schleswig-Holstein soll verbessert werden: E-Mail-Verteiler, regelmäßige Darstellung des Berichtsstandes, Diskussionsforen, Workshops zum Erfahrungsaustausch, Organisationstreffen, SEDIKO-Tag jeweils am Mittwoch (schulinterne Freistellung bei der Stundenplanung!)

  • Mangel an interdisziplinären Fragestellungen für lernfeldübergreifende Projekte, aufgestellte Fragestellungen sind zu wenig auf die schulische Praxis ausgerichtet.

  • Wunsch nach einer Link-Sammlung von fachlichen Inhalten, Literatur zu Lernfeldern

  • Diskussion des Zwischenberichtes (Umfang und Inhalt). Kurze Vorstellung und Verweis auf Lenkungsgruppe.

  • Vorwurf an die Organisationsstruktur und die Kommunikation.

  • Empfehlung des Zeugnisaufbaus durch Herrn Marwede, war einigen Teilnehmern nicht bekannt.

  • Ausführlichere Bedienungsanleitung für die SEDIKO-DOT-Vorlage.

  • Ergebnisprotokoll folgt innerhalb einer Woche durch Herrn Kapelle.

 

 

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