Expertenbefragung der Lehrkräfte zum Thema „Prüfungen“

1.1 Vorbemerkungen zur Prüfung im IT-Ausbildungsbereich

1.1.1 Zwischenprüfung (Beispiele von Zwischenprüfungen)

Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die für das erste Ausbildungsjahr vorgeschriebenen Fertigkeiten und Kenntnisse lt. Anlage 1 sowie auf den im Rahmenlehrplan vorgeschriebenen Lehrstoff: Der Prüfling soll in einer schriftlichen Prüfung in 180 Minuten vier Aufgaben bearbeiten, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen (Tab. 1):

IT-Beruf

Prüfungsfächer 

SE Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation Informations- und telekommunikationstechnischen Systeme Montagetechnik  Wirtschafts- und Sozialkunde
FI Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation Informations- und telekommunikationstechnischen Systeme Programmerstellung und -dokumentation Wirtschafts- und Sozialkunde
SK Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation Informations- und telekommunikationstechnischen Systeme Vertrieb Wirtschafts- und Sozialkunde
IK Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation Informations- und telekommunikationstechnischen Systeme Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation Wirtschafts- und Sozialkunde

Tab. 1: Prüfungsfächer der Zwischenprüfung

1.1.2 Abschlussprüfung

1.1.2.1 Betriebliche Projektarbeit (Beispiele von betrieblichen Projektarbeiten)

Der Prüfling soll eine betriebliche Projektarbeit durchführen und dokumentieren sowie in 30 Minuten diese Projektarbeit präsentieren und darüber ein Fachgespräch führen. Die betriebliche Projektarbeit einschließlich Dokumentation soll einen Auftrag oder einen Teilauftrag beinhalten. Laut Verordnung kommen nachfolgende Themen "in Betracht" (Tab. 2):

IT-Beruf

Themen der betrieblichen Projektarbeiten lt. VO vom 10.07.1997

SE  Erstellen, Ändern oder Erweitern eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik einschließlich Arbeitsplanung, Materialdisposition, Montage der Leitungen und Komponenten, Dokumentation, Qualitätskontrolle sowie Funktionsprüfung;

Erstellen, Ändern oder Erweitern eines Kommunikationsnetzes einschließlich Arbeitsplanung, Materialdisposition, Montage der Leitungen und Komponenten, Dokumentation, Qualitätskontrolle sowie Funktionsprüfung.

FIS  Realisieren und Anpassen eines komplexen Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik einschließlich Anforderungsanalyse, Planung, Angebotserstellung, Inbetriebnahme und Übergabe;

Erweitern eines komplexen Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Einbinden von Komponenten in das Gesamtsystem unter Berücksichtigung organisatorischer und logistischer Aspekte einschließlich Anforderungsanalyse, Planung, Angebotserstellung, Inbetriebnahme und Übergabe.

FIA Erstellen oder Anpassen eines Softwareproduktes, einschließlich Planung, Kalkulation, Realisation und Testen;

Entwickeln eines Pflichtenheftes, einschließlich Analyse kundenspezifischer Anforderungen, Schnittstellenbetrachtung und Planung der Einführung; 

SK  Abwicklung eines Kundenauftrages einschließlich Anforderungsanalyse, Konzepterstellung, Kundenberatung sowie Angebotserstellung;

Erstellen einer Projektplanung bei vorgegebener Kundenanalyse einschließlich Ermittlung von Aufwand und Ertrag.

IK Erstellen eines Pflichtenheftes für ein System der Informations- und Telekommunikationstechnik einschließlich der Analyse der damit verbundenen Geschäftsprozesse;

Durchführen einer Kosten-Nutzen-Analyse zur Einführung eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik. 

Tab. 2: Themen der betrieblichen Projektarbeiten

In der Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling "fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die Vorgehensweise im Projekt" begründen (Hervorhebung durch d. Verf.). 
Die betriebliche Projektarbeit und die Dokumentation wird wie die Präsentation und das Fachgespräch jeweils mit 50 von 100% bewertet.) 

1.1.2.2 Theoretische Prüfung

Die schriftliche Prüfung besteht aus den drei Prüfungsbereichen Ganzheitliche Aufgabe I (Fachqualifikationen), Ganzheitliche Aufgabe II (Kernqualifikationen) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Struktur des Prüfungsteils B (IHK Essen: Handreichungen zur Abschlussprüfung für Ausbildungsbetriebe und Berufsschule. Aus: www.bibb.de/forum/itberufe/pruefung.htm vom 22.05.2000). 

Prüfungsbereiche 

Prüfungsform 

Zeit 

Ganzheitliche Aufgaben I Berufsspezifische Qualifikationen
Für jeden Beruf / Fachrichtung unterschiedliche Aufgaben
gebundene und ungebundene Handlungsschritte

handlungsorientiert
geschäftsprozessorientiert

90 Min.
Ganzheitliche Aufgaben II
Kernqualifikationen
Teils gemeinsame, teils berufsspezifische Aufgaben
50 % gebundene Handlungsschritte
für alle Berufe gleich

50 % ungebundene Handlungsschritte
berufs- bzw. fachrichtungsspezifisch
handlungsorientiert
geschäftsprozessorientiert

90 Min. 
Wirtschafts- und Sozialkunde Identische Aufgaben 

Gebundene Aufgabenhandlungsorientiert

60 Min.

      Tab. 3: Prüfungsbereiche und -formen der Abschlussprüfung Teil B 

Für die ganzheitlichen Aufgaben I - Fachqualifikationen (siehe Tab. 4) und für die ganzheitlichen Aufgaben II - Kernqualifikationen (Tab. 5) kommen laut VO für die einzelnen Berufe nachfolgende Aufgaben in Betracht. Dabei ist anzumerken, dass bei den Fachrichtungen der Fachinformatiker bei den Ganzheitlichen Aufgabe I laut Verordnung keine formale Differenzierung vorgenommen wurde.

IT-Beruf

Aufgaben ganzheitlichen Aufgaben I (Fachqualifikationen) lt. VO vom 10.07.1997

SE
(Bsp.
Beschreiben der Vorgehensweise zur systematischen Eingrenzung eines Fehlers in einem System der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Leistungsmerkmale des Systems beurteilen, Signale an Schnittstellen prüfen, Protokolle interpretieren sowie Experten- und Diagnosesysteme einsetzen kann;

Anfertigen eines Arbeitsplanes zur Installation und Inbetriebnahme eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik nach vorgegebenen Anforderungen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die zur Installation und Inbetriebnahme des Systems notwendigen Geräte und Hilfsmittel, einschließlich der Stromversorgung, unter Beachtung der technischen Regeln auswählen und den notwendigen Arbeitseinsatz sachgerecht planen kann.

FIS
(Bsp.
Keine fachrichtungsspezifischen Unterscheidung lt. VO?
FIA Planen eines Softwareproduktes zur Lösung einer Fachaufgabe. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Softwarekomponenten auswählen, Programmspezifikationen anwendungsgerecht festlegen sowie Bedienoberflächen funktionsgerecht und ergonomisch konzipieren kann;

Grobplanung eines Projektes für ein zu realisierendes System der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er das System ent-sprechend den kundenspezifischen Anforderungen unter wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Gesichtspunkten selbständig planen kann;

Entwickeln eines Benutzerschulungskonzeptes für ein beschriebenes informations- und telekommunikationstechnisches System. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er eine anwendungs- und benutzergerechte Schulungsmaßnahme entwickeln sowie den dafür erforderlichen Aufwand ermitteln kann;

Entwickeln eines Sicherheits- oder Sicherungskonzeptes für ein gegebenes System der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er ein nach wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Aspekten geeignetes Sicherheits- oder Sicherungskonzept planen und Maßnahmen für dessen Umsetzung erarbeiten kann. 

SK Erstellen eines Angebotes für ein System der Informations- und Telekommunikationstechnik aufgrund vorgegebener fachlicher und technischer Spezifikationen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die erforderlichen Eigen- und Fremdleistungen ermitteln, Termine planen sowie Kosten und Preise kalkulieren kann;

Planen eines informations- und telekommunikationstechnischen Systems nach vorgegebenen Anforderungen eines Kunden. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Lösungskonzepte entsprechend den Kundenanforderungen entwickeln kann.

IK
(Bsp.)
Durchführen eines Angebotsvergleichs auf der Grundlage vorgegebener fachlicher und technischer Spezifikationen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er unter Beachtung wirtschaftlicher, fachlicher und terminlicher Aspekte Angebote systematisch aufbereiten und auswerten sowie die getroffene Auswahl begründen kann;

Entwickeln eines Konzeptes zur Organisation des Datenschutzes, der Datensicherheit "oder der Festlegung von Zugriffsrechten. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen, organisatorischen Abläufe und Zuständigkeiten betriebliche Standards zum Einsatz von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik entwickeln kann. 

Tab. 4: Themen der ganzheitlichen Aufgaben I (Fachqualifikationen)

IT-Beruf

Aufgaben ganzheitlichen Aufgaben II (Kernqualifikationen) lt. VO vom 10.07.1997

SE

FIS

FIA

SK

IK

Bewerten eines Systems der Informations- und Telekommunikationstechnik. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Leistungsmerkmale, Benutzerfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Erweiterbarkeit des Systems hinsichtlich definierter Anforderungen beurteilen kann;

Entwerfen eines Datenmodells für ein Anwendungsbeispiel. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Kundenanforderungen in ein Datenmodell umsetzen kann:

Benutzergerechtes Aufbereiten technischer Unterlagen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die zur Anwendung informations- und telekommunikationstechnischer Systeme notwendigen Inhalte fachsprachlicher, einschließlich englischsprachiger Bedienungsanleitungen, Dokumentationen und Handbücher benutzergerecht aufbereiten kann;

Vorbereiten einer Benutzerberatung unter Berücksichtigung auftragsspezifischer Wünsche anhand eines praktischen Falles. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er ein Beratungskonzept entwickeln und kundenorientiert handeln kann. 

Tab. 5: Themen der ganzheitlichen Aufgaben II (Kernqualifikationen)

1.2 Fragen zur Zwischenprüfung 

Welche Erfahrungen haben Sie bei den Zwischenprüfungen gemacht? 

1.2.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten und den in der Prüfung verlangten Inhalten? 
2) Wie konkret bzw. verständlich waren die Fragestellungen? 
3) War der Schwierigkeitsgrad dem beruflichen Anforderungen der Auszubildenden gerecht? 
4) Wie war die Formulierung und die Auswahl der Antworten? 
5) Welche berufliche Relevanz hatten die Fragestellungen und die Antworten? 
6) Wie aktuell waren die Fragestellungen und die Antworten? 
7) Wie ist die Struktur bzw. der Aufbau der Prüfung im Sinne einer arbeitsorientierten Auftragsstellung gelungen? 
8) Waren die einzelnen Fragestellungen in einen sinnhaften und arbeitsprozessorientierten Zusammenhang? 
9) Welchen Struktur bzw. Abfolge der Zwischenprüfung würde eher einer arbeitsprozessorientierten Prüfung entsprechen? 
10) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Fragestellungen und Lösungen auf? 

1.2.2 Bezüglich der Bewertung

1) Wie ist die Richtigkeit der in den Prüfungen vorgegeben Lösungen einzuschätzen? 
2) Wie wurde mit falschen "richtigen Lösungen" umgegangen? 
3) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 
4) War die Prüfung in der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten zu schaffen? 
5) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
6) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
7) Wie sind die Berufsschullehrer mit eventuellen Unverständnissen (Nachfragen) seitens der Auszubildenden umgegangen? 

1.2.3 Bezüglich der IHK: 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule und der IHK hinsichtlich der Zwischenprüfung? 
2) Welche Probleme traten in bezug auf die Zwischenprüfung auf? 
3) Welche positiven Erfahrungen wurden mit der IHK gemacht? 
4) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden? 

1.3 Fragen zur Abschlussprüfung (Ganzheitliche Aufgabe II) "Kernqualifikationen" 

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Ganzheitlichen Aufgabe II in der Abschlussprüfung gemacht? 

1.3.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten und den in der Prüfung verlangten Inhalten? 
2) Waren die einzelnen Handlungsschritte in einen sinnhaften und geschäftsprozessorientierten Zusammenhang? 
3) Wie konkret bzw. verständlich waren die Fragestellungen bzw. Arbeitsaufträge? 
4) War der Zusammenhang zwischen der beschriebenen Ausgangssituation und der ff. Handlungsschritte vorhanden? 
5) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten Lernschritten und den Handlungsschritten in der Abschlussprüfung? 
6) Wie ist die Struktur bzw. der Aufbau der Abschlussprüfung im Sinne einer arbeitsorientierten Auftragsstellung gelungen? 
7) Welche berufliche Relevanz hatten die Fragestellungen/Arbeitsaufträge? 
8) Wie aktuell waren die Aufträge? 
9) War der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben den beruflichen Anforderungen der IT-Berufe gerecht? 
10) Waren die in der Prüfung abgefragten Kernqualifikationen mit den Zielformulierungen und Inhalten des Rahmenlehrplans deckend? 
11) Welchen Struktur bzw. Abfolge von Einzel- bzw. Gesamtaufträgen sollte eine arbeitsprozessorientierte Prüfung haben? 
12) Inwieweit wurden die berufs- bzw. fachrichtungsspezifischen Ausprägungen der einzelnen Ausbildungsberufe berücksichtigt? 
13) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Fragestellungen und Lösungen auf? 

1.3.2 Bezüglich der Bewertung 

1) Wie ist die Richtigkeit der in den Prüfungen vorgegeben Lösungen einzuschätzen? 
2) Wie wurde mit den Lösungsvorschlägen bzw. Mindestanforderungen an die Lösung umgegangen? 
3) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 
4) War die Prüfung in der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten zu schaffen? 
5) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
6) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
7) Wie sind die Berufsschullehrer mit eventuellen Unverständnissen seitens der Auszubildenden umgegangen? 

1.4 Fragen zur Abschlussprüfung (Ganzheitliche Aufgabe I) "Fachqualifikationen" 

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Ganzheitlichen Aufgabe I in der Abschlussprüfung gemacht? 

1.4.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten und den in der Prüfung verlangten Inhalten? 
2) Waren die einzelnen Handlungsschritte in einen sinnhaften und arbeitsprozessorientierten Zusammenhang? 
3) Wie konkret bzw. verständlich waren die Fragestellungen bzw. Arbeitsaufträge? 
4) War der Zusammenhang zwischen der beschriebenen Ausgangssituation und der ff. Handlungsschritte vorhanden? 
5) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten Lernschritten und den Handlungsschritten in der Abschlussprüfung? 
6) Wie ist die Struktur bzw. der Aufbau der Abschlussprüfung im Sinne einer arbeitsorientierten Auftragsstellung gelungen? 
7) Welche berufliche Relevanz hatten die Fragestellungen/Arbeitsaufträge? 
8) Wie aktuell waren die Aufträge und wieweit wurden Standardprozesse und -situationen geschildert? 
9) War der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben den beruflichen Anforderungen (Fachqualifikationen) der entsprechenden IT-Berufe gerecht? 
10) Waren die in der Prüfung abgefragten Fachqualifikationen mit den Zielformulierungen und Inhalten des Rahmenlehrplans deckend? 
11) Welchen Struktur bzw. Abfolge von Einzel- bzw. Gesamtaufträgen sollte eine arbeitsprozessorientierte Prüfung haben? 
12) Inwieweit wurden die profilprägenden Qualifikationen bei den einzelnen Berufen sowie Fachrichtungen berücksichtigt? 
13) Wie ist die Integration der gebundenen Aufgaben gelungen? 
14) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Fragestellungen und Lösungen auf? 

1.4.2 Bezüglich der Bewertung 

1) Wie ist die Richtigkeit der in den Prüfungen vorgegeben Lösungen einzuschätzen? 
2) Wie wurde mit den Lösungsvorschlägen bzw. Mindestanforderungen an die Lösung umgegangen? 
3) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 
4) War die Prüfung in der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten zu schaffen? 
5) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
6) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
7) Wie sind die Berufsschullehrer mit eventuellen Unverständnissen seitens der Auszubildenden umgegangen? 

1.5 Fragen zur Abschlussprüfung (Wirtschafts- und Sozialkunde) 

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde in der Abschlussprüfung gemacht? 

1.5.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den im Unterricht behandelten und den in der Prüfung verlangten Inhalten? 
2) Wie konkret bzw. verständlich waren die Fragestellungen? 
3) War der Schwierigkeitsgrad dem beruflichen Anforderungen der Auszubildenden gerecht? 
4) Wie war die Formulierung und die Auswahl der Antworten? 
5) Welche berufliche Relevanz hatten die Fragestellungen und die Antworten? 
6) Wie aktuell waren die Fragestellungen und die Antworten? 
7) Wie ist die Struktur bzw. der Aufbau der Prüfung im Sinne einer arbeitsorientierten Auftragsstellung gelungen? 
8) Waren die einzelnen Fragestellungen in einen sinnhaften und arbeitsprozessorientierten Zusammenhang? 
9) Welchen Struktur bzw. Abfolge der Zwischenprüfung würde eher einer arbeitsprozessorientierten Prüfung entsprechen? 
10) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Fragestellungen und Lösungen auf? 

1.5.2 Bezüglich der Bewertung 

1) Wie ist die Richtigkeit der in den Prüfungen vorgegeben Lösungen einzuschätzen? 
2) Wie wurde mit falschen "richtigen Lösungen" umgegangen? 
3) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 
4) War die Prüfung in der vorgegebenen Zeit von 60 Minuten zu schaffen? 
5) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
6) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
7) Wie sind die Berufsschullehrer mit eventuellen Unverständnissen seitens der Auszubildenden umgegangen? 

1.5.3 Bezüglich der Zusammenarbeit der an der Prüfung beteiligten Institutionen 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule und der IHK hinsichtlich der theoretischen Abschlussprüfung? 
2) Welche Probleme traten in bezug auf die theoretische Abschlussprüfung auf? 
3) Welche Rückmeldungen kamen von den Ausbildungsbetrieben? 
4) Welche positiven Erfahrungen wurden mit der IHK gemacht? 
5) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden?

1.6 Fragen zur betrieblichen Projektarbeit 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der betrieblichen Projektarbeit gemacht? 

1.6.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Welche Projektthemen wurden je IT-Ausbildungsberuf für die betriebliche Projektarbeit gewählt? 
2) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen Projektthema und jeweiligem Berufsbild? 
3) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen Projektthema und jeweiligem Tätigkeitsfeld/Einsatzgebiet des Ausbildungsbetriebes? 
4) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen Projektthema und laut VO vorgeschriebenen Aufgabenbereichen? 
5) Welche Problemstellung wurde im Projektantrag beschrieben? 
6) Wie erfolgte die Einordnung in einen betrieblichen Geschäftsprozess? 
7) War das Projektthema ein Teilauftrag oder ein in sich geschlossener Gesamtauftrag? 
8) Welches Ziel hatte die betriebliche Projektarbeit? 
9) Welchen Nutzen hatte die betriebliche Projektauftrag für welchen Kunden? 
10) Welche berufsrelevanten Phasen der Auftragsbearbeitung wiesen die betrieblichen Projektarbeiten auf? 
11) Waren die betrieblichen Projektarbeiten von der Zeitplanung realisierbar? 

1.6.2 Bezüglich des Projektantragsverfahren 

1) War der zeitliche Ablauf der betrieblichen Projektarbeit umsetzbar und bekannt? 
2) Welche Probleme traten bei dem Projektantragsverfahren auf? 
3) Welche Probleme traten bei dem Projektgenehmigungsverfahren auf? 
4) Nach welchen Kriterien wurden die betrieblichen Projektanträge zugelassen? 
5) Wer war im Prüfungsausschuss? 
6) Welche Unterlagen wurden den Prüflingen gegeben? 
7) Wie erfolgte die Information bzw. die Unterstützung der ausbildenden Betriebe? 

1.6.3 Bezüglich der Zusammenarbeit der an der Prüfung beteiligten Institutionen 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, den Betrieben und der IHK hinsichtlich des Genehmigungsverfahrens? 
2) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, den Betriebe und der IHK hinsichtlich der Information und Unterstützung bei der betrieblichen Projektarbeit? 
3) Welche Probleme traten in bezug auf die betriebliche Projektarbeit auf? 
4) Welche positiven Erfahrungen wurden mit der IHK und den Betrieben gemacht? 
5) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden? 

1.7 Fragen zur Dokumentation der betrieblichen Projektarbeit 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Dokumentation der betrieblichen Projektarbeit gemacht? 

1.7.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit war die formale und sprachliche Gestaltung der Dokumentation dem beruflichen Anspruch gerecht? 
2) Wie umfangreich war die Dokumentation? 
3) Welche betrieblichen und kundenspezifischen Dokumentationen wurden ihr beigelegt? 
4) War der Schwierigkeitsgrad dem beruflichen Anforderungen der Auszubildenden gerecht? 
5) Wie konkret wurde der Auftrag beschrieben? 
6) Welche Prozessschritte zur Auftragserledigung wurden beschrieben? 
7) Wie detailliert wurde die Vorgehensweise, die Entscheidungen bzw. begründete Abweichungen und die Ergebnisse dokumentiert und dargestellt? 
8) Welchen Anteil nahmen Kundenwünsche, -vorstellungen und -gespräche ein? 

1.7.2 Bezüglich der Bewertung durch den Prüfungsausschuss 

1) Wer sitzt in dem jeweiligen Prüfungsausschuss? 
2) Nach welchen Kriterien wurde die betriebliche Projektarbeit bewertet? 
3) Welche Kriterien wurden für die Dokumentationen aufgestellt? 
4) Wie wurden die einzelnen Kriterien gewichtet? 
5) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 
6) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
7) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
8) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Erstellung der Dokumentation auf? 
9) Wie sind die Berufsschullehrer mit eventuellen Fragestellungen und Wünschen seitens der Auszubildenden? 

1.7.3 Bezüglich der Zusammenarbeit der an der Prüfung beteiligten Institutionen 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule und der IHK hinsichtlich der Annahme und Bewertung der betrieblichen Projektarbeit? 
2) Welche Probleme traten in bezug auf die betrieblichen Projektarbeit auf? 
3) Welche positiven Erfahrungen wurden in diesem Rahmen mit der IHK gemacht? 
4) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden? 
5) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, der IHK und den Betreiben hinsichtlich der betrieblichen Projektarbeit? 
6) Welche Unterstützung erfuhren die Auszubildenden bei der Themenfindung, der Planung, Durchführung und der Dokumentation? 
7) In wie weit waren die betrieblichen Projektarbeiten reale Kundenaufträge? 
8) Welches Equipment stellten die ausbildenden Betrieben den Prüflingen zur Verfügung? 
9) Welchen Freiraum bzw. Zeitkontingent wurde den Prüflingen bereitgestellt? 

1.8 Fragen zur Präsentation der betrieblichen Projektarbeit 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Präsentation der betrieblichen Projektarbeit gemacht? 

1.8.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wer war die Zielgruppe der Präsentation? 
2) Welche Schwierigkeiten traten bei der Präsentation auf? 
3) Wie weit ist in der kurzen Zeit eine Präsentation der Kernelemente der betrieblichen Projektarbeit gelungen? 
4) Mit welchen Medien/Instrumenten wurde präsentiert? 
5) Welcher Aufwand wurde für die Präsentation im Verhältnis zur Problemstellung betrieben 
6) Welchen Stellenwert hatte das Ergebnis der betrieblichen Projektarbeit? 
7) Welchen Stellenwert hat der Gegenstand der betrieblichen Projektarbeit? 
8) Welche Probleme traten hinsichtlich der sprachlichen Kompetenz auf? 
9) Welche Probleme traten hinsichtlich der beruflichen Kompetenz auf? 

1.8.2 Bezüglich der Bewertung 

1) Was waren die Kriterien zur Bewertung der Präsentation? 
2) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
3) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
4) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden auf? 
5) Welche Probleme traten bei den Korrektoren auf? 

1.8.3 Bezüglich der Zusammenarbeit der an der Prüfung beteiligten Institutionen 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, den Ausbildungsbetrieben sowie der IHK hinsichtlich der Präsentation? 
2) Welche Unterstützung erfuhren die Auszubildenden bei der Präsentation? 
3) In wie weit war die Präsentation mit einer kundenspezifischen Präsentation identisch? 
4) Welches Equipment stellten die ausbildenden Betrieben den Prüflingen zur Verfügung? 
5) Welche Probleme traten in bezug auf die Präsentation auf? 
6) Welche positiven Erfahrungen wurden mit der IHK und den Ausbildungsbetrieben gemacht? 
7) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden? 

1.9 Fragen zum Fachgespräch im Rahmen der betrieblichen Projektarbeit 

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Fachgespräch im Rahmen der betrieblichen Projektarbeit gemacht? 

1.9.1 Bezüglich der Inhalte 

1) Wie weit existierte eine Abdeckung zwischen den in der betrieblichen Projektarbeit behandelten Thema und den im Fachgespräch verlangten Inhalten?
2) Wie konkret bzw. verständlich waren die Fragestellungen der Prüfer? 
3) War der Schwierigkeitsgrad dem beruflichen Anforderungen der Auszubildenden gerecht? 
4) Wie war die Formulierung und die Auswahl der Antworten seitens der Prüflinge? 
5) Welche berufliche Relevanz hatten die Fragestellungen und die Antworten? 
6) Wie aktuell waren die Fragestellungen und die Antworten? 
7) Wie ist die Struktur bzw. der Ablauf der Prüfung im Sinne eines im Zusammenhang stehenden Gespräches gelungen (vs. Wissensabfrage)? 
8) Welche fachlichen und beruflichen Erfahrungen hatten die Prüfer? 

1.9.2 Bezüglich der Bewertung 

1) Was waren die Kriterien zur Bewertung des Fachgesprächs? 
2) Waren die Bewertungskriterien den Anforderungen entsprechend verteilt und im Vergleich zu allen Aufgaben gerecht zugeordnet? 
3) Welche Probleme traten bei den Prüfern auf? 
4) War die Prüfung in der vorgegebenen Zeit von 15 Minuten zu schaffen? 
5) Waren die Bewertungskriterien den Auszubildenden transparent und nachvollziehbar? 
6) Welche Probleme traten bei den Auszubildenden hinsichtlich der Fragestellungen auf? 

1.9.3 Bezüglich der Zusammenarbeit der an der Prüfung beteiligten Institutionen 

1) Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, den Ausbildungsbetrieben und der IHK hinsichtlich des Fachgesprächs?
2) Wer saß im Prüfungsausschuss?
3) Welche Probleme traten in bezug auf des Fachgesprächs auf?
4) Welche positiven Erfahrungen wurden mit der IHK gemacht?
5) Wie flexibel konnten spezielle Prüfungsprobleme gemeinsam gelöst werden?