Studienseminar für Berufliche Schulen Wiesbaden
SEDIKO-Teilziele - Arbeitsschwerpunkte
Projektleitung
StD Heinz-Paul Beek, Pädagogisches Institut Wiesbaden im Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP)
Walter Hallstein-Straße 3, 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-8803115  Fax: 0611-8803350
e-mail  hbeek@pi-wi.help.hessen.de
Projektbeteiligte
Georg Schneider (Studienseminarleiter), Studienseminar für Berufliche Schulen
Walter-Hallstein-Strasse 3-5, 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-88 03 333  Fax: 0611-88 03 335
e-mail  studiensem.bs.wi@region-online.de

Ulrich Kleinknecht, Studienseminar für Berufliche Schulen
Walter-Hallstein-Strasse 3-5, 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-88 03 333  Fax: 0611-88 03 335
e-mail  studiensem.bs.wi@region-online.de

Günter Cunz, Studienseminar für Berufliche Schulen
Walter-Hallstein-Strasse 3-5, 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-88 03 333  Fax: 0611-88 03 335
e-mail  studiensem.bs.wi@region-online.de

B. Mendritzki, Studienseminar für Berufliche Schulen
Walter-Hallstein-Strasse 3-5, 65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-88 03 333  Fax: 0611-88 03 335
e-mail  studiensem.bs.wi@region-online.de

SEDIKO
Teilziele
(Hessen)

Ein wesentliches Strukturelement der neuen IT-Berufe stellt die Kunden-, Geschäftsprozess- und Dienstleistungsorientierung dar, die zu einer ganzheitlichen Aufgabenwahrnehmung und einer systemischen Betrachtungsweise führen soll. Die traditionelle Trennung zwischen kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufen kann und soll durch das neue Strukturmodell aufgehoben werden. Über eine prozessorientierte Vorgehensweise sowohl im betrieblichen als auch im schulischen Teil der Ausbildung ist ein projektbezogener, an realen betrieblichen Problemstellungen angelehnter Ansatz intendiert.

Die neuen IT-Berufe stehen durch die Geschäftsprozessorientierung quer zu den klassischen Berufsfeldern und somit auch quer zur bisherigen Fächertrennung in der Berufsschule bzw. Lehrgangsorientierung in den Betrieben. Eine entscheidende Herausforderung ist es, den im Geschäftsprozess enthaltenen Integrationsgedanken curricular, didaktisch-methodisch und organisatorisch umzusetzen. Der Geschäftsprozess stellt ein curriculares Orientierungsmuster zur Verfügung, um kaufmännisches und informationstechnisches Wissen verschränkt zu erwerben. Dieses ist bei der Umsetzung der IT-Berufe bereits auch bei den berufsfeldübergreifenden Kernqualifikationen zu berücksichtigen, die im wesentlichen durch neue und höhere Anforderungen im Bereich der IT- und Anwendungssysteme bestimmt sind.

Um die an Geschäftsprozessen orientierten Tätigkeiten in den IT-Berufen ausführen zu können, sind mehr als die fach- und berufsfeldübergreifenden Kompetenzen zu erwerben. Der konsequent verfolgte Dienstleistungsgedanke der IT-Berufe fordert Schulen und Betriebe sogar besonders heraus, neben der Fachkompetenz auch die Methoden und Sozialkompetenz bei den Auszubildenden zu entwickeln. Auch im Sinne eines umfassenden Berufsbildungsverständnisses muss der Ansatz der Geschäftsprozessorientierung neben der herausfordernden fach- und berufsübergreifenden inhaltlichen Ebene die Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden durch eine entsprechende Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse umfassen.

Arbeits-
schwerpunkte
(Hessen)

Fragestellungen

  • Wie müssen Lehr- und Lernprozesse gestaltet sein, um dem Integrationsgedanken der Geschäftsprozessorientierung auf der didaktisch-methodischen Ebene zu genügen?
  • Welche curricularen, didaktisch-methodischen und organisatorischen Maßnahmen unterstützen die in den IT-Berufen angelegte Leitidee verstärkter Selbständigkeit?
  • Welche Methoden- und Sozialformen sind besonders geeignet, um dienstleistungsorientierte Arbeits-, Kommunikations- und Kooperationsformen bei den Auszubildenden zu entwickeln?
  • Durch welche Formen und Verfahren der Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Betrieben lässt sich die inhaltliche und didaktisch-methodische Qualität der Ausbildung verbessern?
  • Welche Kooperationsmodelle sind zwischen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufsschulen zu entwickeln, um das berufsfeldübergreifende Konzept der IT-Berufe zu unterstützen?
  • Durch welche Strategien und Formen lassen sich im Modellversuch die Lehrerinnen und Lehrer für die notwendigen Veränderungen und Innovationen gewinnen?