Vorbemerkungen

Unter Bezugnahme auf die Zielsetzungen und Fragestellungen des Verbundprojektes werden die einzelnen Arbeitsschritte gemeinsam durch die beteiligten Projektpartner geplant und durchgeführt. Als gemeinsame Basis für den Arbeitsplan gelten übergreifend die zum Projekt formulierten gemeinsamen Fragestellungen. Mit diesem werden die einzelnen Schritte der sich auf die je landesspezifischen Beiträge und Fragestellungen beziehenden Projektmaßnahmen inhaltlich und in ihrer zeitlichen Abfolge abgestimmt. Der Zeit- und Arbeitsplan zum Verbundprojekt gliedert sich in seiner Grobstruktur in eine Vorphase, Entwicklungs- und Erprobungsphase und eine Revisions- und Transferphase.

Als begleitende Untersuchungsaspekte werden im Verbundprojekt problemorientierte Fragen und Bereiche ausgewiesen, die sich auf die gemeinsamen wie länderspezifischen Fragestellungen beziehen und in der Perspektive für die Forschung und Entwicklung "neuer Lernkonzepte" eine besondere Relevanz haben. Sie sind implizit im wesentlichen bereits Gegenstand des Zeit- und Arbeitsplans und werden als Aufgaben von der in das Projekt integrierten Wissenschaftlichen Begleitung wahrgenommen.

Bei den zu untersuchenden Aspekten und Forschungsfragen orientiert sich die Wissenschaftliche Begleitung im Ansatz am Konzept der Handlungsforschung. Sie ist damit direkt wie begleitend in alle Phasen und in den Aufgaben- und Handlungszusammenhang des Verbundprojektes eingebunden und hat übergreifend und im Kern folgende Aufgaben und Funktionen:

Die Wissenschaftliche Begleitung nimmt somit einerseits abgestimmt auf den Zeit- und Arbeitsplan des Verbundprojektes ihre Aufgaben wahr. Andererseits führt sie im Kontext des Projektes auch eigenständig Untersuchungen durch. Des weiteren kooperiert sie eng mit der Projektleitung, ist fortlaufend in die Projektarbeitsgruppen eingebunden und unterstützt die länderübergreifende Zusammenarbeit wie den Ergebnistransfer. Ebenso wirkt die Wissenschaftliche Begleitung unterstützend mit bei der Planung und Durchführung der Workshops, der Lehrerfortbildungsmaßnahmen sowie der Berichtserstattung.

Vorphase (01.10.1998 – 31.1.1999)

Die Arbeitsschritte der Vorphase sollen im Ergebnis die inhaltliche und organisatorische Zusammenarbeit im Verbundprojekt vorbereiten, koordinieren und diese für die gesamte Laufzeit sicher stellen. Für das Zusammenwirken der Projektpartner und der Kooperationen bei den aufeinander abzustimmenden Entwicklungen und Erprobungen kommt dieser Vorbereitung und Koordinierung eine übergeordnete Bedeutung zu.
Auf der Basis der Ergebnisse der vorgesehenen Analysen werden in der Vorphase Erkenntnisse zum Stand der Entwicklungen und Konzepte gewonnen, die für die Arbeitsschritte der folgenden Phasen als eine wesentliche Voraussetzung zu betrachten sind. An diesen Analysen sind prinzipiell alle Projektpartner beteiligt. Sie beziehen sich jedoch im einzelnen und hinsichtlich der Partner im Schwerpunkt auf die je länderspezifischen Gegebenheiten. Unterstützend bei der Anlage, Durchführung und Auswertung der Analysen wirkt insbesondere die integrierte Wissenschaftliche Begleitung mit, die hierzu auch eine koordinierende und konzeptionelle Funktion und Aufgabe übernimmt.

Modellversuchsschulen

Wissenschaftliche Begleitung

  • Begründung und Umsetzung eines Projektmanagementkonzeptes; Bildung des Projektkonsortiums und von Arbeitskreisen; Detailierung des Zeit- und Arbeitsplans; Festlegung und Verteilung der Aufgaben und einzelnen Projektmaßnahmen
  • Analyse der Rahmenpläne und Ausbildungsordnungen im Hinblick auf die Ziele, Lerninhalte und Inhaltsstrukturen für die Ausbildung in den neuen IT-Berufen
  • Ist-Analyse zu den bestehenden Lernkonzepten und Lernraumgestaltungen in den am Modellversuch beteiligten Berufsschulen und Ländern; schul- und länderübergreifender Austausch und Diskussion erster vorliegender Erfahrungen und Erkenntnisse zur Ausbildung in den IT-Berufen
  • Klärung der in den Ländern und Schulen je vorhandenen Kompetenzen, Voraussetzungen und Ressourcen; Abstimmung und Koordinierung der schul- und länderspezifischen Beiträge zu den einzelnen Projektmaßnahmen
  • Analyse exemplarischer betrieblicher Arbeits- und Geschäftsprozesse (Arbeitsstudien, Fallstudien) in unterschiedlichen Betrieben und Unternehmen der IT-Branche; curriculare und didaktische Auswertung im Hinblick auf ihren relevanten Bezug für die Berufsausbildung und die Gestaltung arbeitsprozessorientierter Curricula
  • Aufnahme von Kontakten zu Ausbildungsbetrieben und Vorbereitung von Kooperationen und ausbildungsdidaktischer Zusammenarbeit
  • Planung und Durchführung von abgestimmten und auf die Entwicklungs- und Erprobungsarbeiten vorbereitenden Lehrerfortbildungsmaßnahmen.
  • Konstituierung der Arbeitsgruppen und Konkretisierung des Arbeitsplans
  • Analyse der Ordnungsmittel sowie didaktischer Konzepte und Aufbereitung relevanter Ergebnisse einschließlich einer Bestandsaufnahme zu vergleichbaren Projekten und Initiativen im Bereich der IT-Ausbildung
  • Durchführung berufswissenschaftlich angelegter Arbeitsstudien und Fallstudien zur Analyse exemplarischer betrieblicher Arbeits- und Geschäftsprozesse im Service- und Dienstleistungsbereich in unterschiedlichen Betrieben und Unternehmen der IT-Branche; Inhaltliche Ausarbeitung und entsprechende Entwicklung eines methodischen Erhebungsinstrumentariums zur Arbeit im IT-Bereich
  • Auswertung der Arbeitsstudien im Hinblick auf ihren relevanten curricularen und didaktischen Bezug für die Berufsausbildung
  • Weiterentwicklung und arbeitsprozessorientierte Gestaltung der Rahmenvorgaben für die IT-Berufe unter besonderer Berücksichtigung der Förderung beruflicher Handlungsfähigkeiten und Service- und Dienstleistungskompetenzen.

Entwicklungs- und Erprobungsphase (01.2.1999- 31.01.2001)

Die Arbeitsschritte im Rahmen der Entwicklungs- und Erprobungsphase beziehen sich einerseits auf die gemeinsamen Fragestellungen des Verbundprojektes und werden von allen Projektpartnern mehr oder weniger gleichgewichtig durchgeführt. Die Entwicklungen im Projekt sollen sich auf der Basis der Analyseergebnisse insbesondere auch gemeinsam auf die Ausarbeitung und Erprobung der neuen Lernkonzepte für die IT-Berufe vom 1. bis 3. Ausbildungsjahr beziehen. Andererseits sind die Arbeitsschritte zunächst aber auch konkret auf die einzelnen und je länderspezifischen Fragestellungen im Projekt bezogen und werden somit schwerpunktmäßig in den Ländern und an den je ausgewählten Modellversuchsschulen durchgeführt. Insofern sind hier besondere Arbeitsschritte erforderlich, die das Zusammenwirken und den Austausch und Transfer der einzelnen Entwicklungs- und Erprobungsergebnisse zwischen den Projektpartnern unterstützen.

Modellversuchsschulen

Wissenschaftliche Begleitung

  • Entwicklung von Lernkonzepten und deren didaktisch-methodische Umsetzung und Erprobung in konkreten Lehr- und Lernprozessen, die den berufs- und berufsfeldübergreifenden Integrationsgedanken aufnehmen und sich curricular an den Geschäftsprozessen in Betrieben der IT-Branche orientieren
  • Herstellung von Kontakten und Kooperationen mit Betrieben zur gemeinsamen Entwicklung von Formen und Verfahren der Zusammenarbeit in der Ausbildung der IT-Berufe; Entwicklung und Erprobung von gemeinsam entwickelten und zwischen Berufsschulen und Betrieben curricular wie ausbildungsdidaktisch abgestimmten Unterrichtseinheiten und Projekten
  • Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufsschulen einschließlich der konkreten gemeinsamen Entwicklung von berufsfeldübergreifenden und am Konzept der Geschäftsprozessorientierung ausgerichteten Lernfeldern und Unterrichtsprojekten
  • Planung und Durchführung von an den Entwicklungen und Erprobungen orientierten Workshops und Lehrerfortbildungsmaßnahmen, die die Veränderungen in den Berufsanforderungen und Lernkonzepten als neue Herausforderung und interessante Aufgabe in den Mittelpunkt stellen und die die Innovationen fachlich und didaktisch-methodisch unterstützen
  • Konstituierung von Projektarbeitskreisen zur Unterstützung des Ergebnistransfers, der Abstimmung der Konzeptentwicklungen und des Erfahrungsaustauschs
  • Weiterentwicklung der für die IT-Berufe curricular vorgegebenen Lernfelder mit dem Ziel, diese so zu gestalten und inhaltlich zu strukturieren, dass eine handlungs- und lernaufgabenorientierte und auch arbeits- und dienstleistungsorientierte Lernprozessgestaltung im Berufsschulunterricht gefördert und unterstützt wird
  • Entwicklung von auf den Lernfeldstrukturen basierender didaktisch-methodischer Lernkonzepte zur Förderung übergreifender beruflicher Handlungsfähigkeit und Gestaltungskompetenz
  • Entwicklung und Erprobung von Unterrichtseinheiten, die die Vermittlung der Kernqualifikationen in einem gemeinsamen Unterricht der fünf Ausbildungsberufe in der ersten Phase der Berufsausbildung (1. Ausbildungsjahr) in den Mittelpunkt stellen
  • Analyse arbeitsprozessbezogener Veränderungen sowie der informations- und telekommunikationstechnischen Entwicklungen im Hinblick auf eine permanente Überprüfung der Inhalte der Lernfelder und der Vermittlung zukunftsorientierter Service- und Dienstleistungskompetenzen
  • Implementation, Entwicklung und Erprobung von Lernformen, die ein integratives und zugleich ganzheitliches und ebenso selbständiges und selbstorganisiertes Lernen ermöglichen und fördern
  • Analyse der heterogenen Eingangsvoraussetzungen in den fünf IT-Berufen und eine darauf bezogene Entwicklung und Erprobung von spezifischen und in den Unterricht zu integrierenden Fördermaßnahmen, die die unterschiedlichen Leistungsschwächen wie –stärken angemessen in der Ausbildung Unterricht berücksichtigen
  • Entwicklung und Erprobung von Konzeptelementen, die die Förderung der Sprachkompetenz, insbesondere Englisch als Fachsprache, integrativ in den Unterricht der IT-Berufe aufnehmen
  • Planung und Durchführung von Workshops und Lehrerfortbildungsmaßnahmen zur Gestaltung und Umsetzung der Lernfelder in den IT-Berufen auf der Grundlage erster Projektergebnisse und Erkenntnisse zur differenzierten Förderung berufsübergreifender Handlungs- und Gestaltungskompetenzen; Transfer dieser Ergebnisse in die zweite Phase der Lehrerbildung
  • Analyse von Fachraumkonzepten und mediendidaktischen Ausstattungen für die Ausbildung in den IT-Berufen
  • Entwicklung, Ausstattung und Erprobung eines mediendidaktischen Lernraumkonzeptes, welches sich an den lernfeldbasierten Lernkonzepten orientiert, eine den Entwicklungen entsprechende migrationsfähige Ausstattung unterstützt, eine experimentelle Lernumgebung schafft und die arbeitsorientierten Lernprozesse - beruflich differenziert - optimal und effizient fördert
  • Analyse multimedialer Lernsysteme im Hinblick auf deren Einsatz und Integration in die entwickelten Lernkonzepte; Erprobung dieser Lernsysteme und Untersuchung der Wirkungen auf die Effizienz beruflicher Lernprozesse und der konzeptionellen Wechselwirkungen
  • Entwicklung und Erprobung von Bewertungskriterien und –konzepten zum Grad der Erreichbarkeit einer Kompetenzvermittlung; Untersuchung und Konsequenzen der Wechselwirkungen zwischen den schulischen Konzepten der Kompetenzvermittlung und der für die IT-Berufe vorgegebenen neuen Prüfungsverfahren
  • Zusammenfassung, Abstimmung und Dokumentation der Erkenntnisse zum beruflichen Arbeitsprozesswissen in den IT-Berufen sowie der Konzept- und Erprobungsergebnisse zur Vermittlung von Service- und Dienstleistungskompetenzen in der Differenzierung von Kern- und beruflichen Fachqualifikationen; Ausarbeitung einer Empfehlung für die Gestaltung arbeitsorientierter Curricula als Grundlage einer beruflich differenzierten Lernfeld- und Lernraumgestaltung
  • Aufbau, Entwicklung und Erstellung einer "INTERNET-Infothek " zur Gestaltung und Umsetzung von Lernfeldern und Unterrichtsvorhaben für die IT-Berufe im Berufsschulunterricht; Herstellung von "Links" zur Förderung eines offenen Dialogs zwischen allen am Ausbildungsprozess beteiligten Institutionen
  • Planung und Durchführung von integrativen Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer, in denen auf der Grundlage der beruflichen und berufsübergreifenden Entwicklungen und Erprobungen beruflich-fachliche, didaktisch-methodische und mediendidaktische Ergebnisse und Erkenntnisse vorgestellt, ausgetauscht und weiterentwickelt werden
  • Berichtserstellung und –dokumentation zu den im Verbundprojekt entwickelten und erprobten Konzepten und Unterrichts- und Projektvorhaben.
  • Unterstützung bei der Entwicklung sowie Evaluation der Lernkonzepte für eine geschäftsprozessorientierte Gestaltung der beruflichen und berufsfeldübergreifenden Lernprozesse in den IT-Berufen
  • Untersuchung von betrieblichen Abläufen und Analyse typischer Service- und Dienstleistungsprozesse im IT-Bereich; Auswertung unter Berücksichtigung des Zusammenhangs von Regional- und Organisationsentwicklung und Berufsbildung
  • Evaluation von Methoden und Sozialformen hinsichtlich ihres Beitrags zur Förderung dienstleistungsorientierter Arbeits-, Kommunikations- und Kooperationskompetenzen
  • Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung von Kooperationsmodellen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufsschulen sowie zwischen Berufsschulen und Betrieben
  • Unterstützung bei der Planung und Durchführung von an den Entwicklungen und Erprobungen orientierten Workshops und Lehrerfortbildungsmaßnahmen; Vorstellung von Ergebnissen und Erkenntnissen und Unterstützung des Ergebnistransfers
  • Unterstützung und Evaluation der curricularen Entwicklung und didaktisch-methodischen Umsetzung der Lernfelder für die IT-Berufe einschließlich der Analyse arbeitsprozessbezogener Veränderungen sowie der informations- und telekommunikationstechnischen Entwicklungen
  • Untersuchung der institutionellen Rahmenbedingungen, der Eingangsvoraussetzungen der Auszubildenden in den IT-Berufen und die Evaluation der Interdependenzen und der Vermittlung berufsübergreifender Kern- und beruflicher Fachqualifikationen
  • Analyse typischer Unterrichtssituationen und ihrer Bedingungen und Voraussetzungen zur Förderung bzw. Behinderung integrativen und zugleich selbständigen Lernens in heterogenen Gruppen; Unterstützung bei der Entwicklung entsprechender individueller Förderungs- und beruflicher Differenzierungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Erprobung von Kriterien und Konzepten zur Bewertung der Kompetenzvermittlung; Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den schulischen Konzepten der Kompetenzvermittlung und der für die IT-Berufe vorgegebenen neuen Prüfungsverfahren
  • Mediendidaktische Untersuchungen und die Unterstützung bei der Entwicklung und Ausstattung eines Lernraumkonzeptes und multimedialer Lernsysteme nach dem Kriterium: praxisorientierte und prospektive Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenz
  • Unterstützung beim Aufbau und der Entwicklung einer "INTERNET-Infothek " zur Dokumentation der Erkenntnisse zum beruflichen Arbeitsprozesswissen in den IT-Berufen sowie der im Projekt erarbeiteten Konzept- und Erprobungsergebnisse
  • Beteiligung an der Ausarbeitung einer Empfehlung für die Gestaltung arbeitsorientierter Curricula als Grundlage einer beruflich differenzierten Lernfeld- und Lernraumgestaltung für die IT-Berufe
  • Unterstützung bei der Berichtserstellung und –dokumentation sowie der Planung und Durchführung von Workshops und integrativen Fortbildungsmaßnahmen zu den im Verbundprojekt entwickelten und erprobten Konzepten und Unterrichts- und Projektvorhaben.

Revisions- und Transferphase (01.02.2001- 30.09.2001)

Aufgrund des Zusammenwirkens und der gesamten Entwicklungen und Erprobungen werden für die IT-Berufe mit technischer und kaufmännischer Ausrichtung zu komplexen und differenzierten Unterrichts- und Lernaspekten sowohl curriculare und didaktisch-methodische wie auch mediendidaktische Ergebnisse und Erkenntnisse erwartet. Sie beziehen sich in ihrer Vielfalt und Komplexität gemeinsam auf die neuen praxisrelevanten Fragen der Lernfeldgestaltung und darauf abgestimmt auf die der Gestaltung und Ausstattung von Lernumgebungen und Lernräumen. Da die Ergebnisse und Erkenntnisse im Rahmen eines länderübergreifenden Verbundprojektes erarbeitet werden, ist bei diesen von einer hohen Gültigkeit und Übertragbarkeit in die breite berufspädagogische Praxis auszugehen.
An diesen Arbeitsschritten und Aufgaben sind alle Projektpartner im Verbundprojekt gleichgewichtig beteiligt. Neben dem Zusammenwirken und der Abstimmung der Ergebnisse kommt dieser Projektphase auch die Aufgabe und Funktion zu, die Zusammenarbeit und die hierbei gewonnenen Erfahrungen im Verbundprojekt kritisch zu reflektieren und einschließlich möglicher Konsequenzen im Rahmen eines Ausblicks zu dokumentieren.
Die Wissenschaftliche Begleitung geht bei der Bearbeitung dieser Aufgaben insgesamt von der Hypothese aus, dass der Erfolg der schulischen Ausbildung in den neuen IT-Berufen ganz wesentlich von den Lernkonzepten zur curricularen Gestaltung und didaktisch-methodischen Umsetzung arbeits- und geschäftsprozessorientierter Lernfelder, dem Einsatz experimenteller und migrationsfähiger Medien und Lernsysteme, einer entsprechenden berufswissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung der Lehrer und der Entwicklung lernort- und berufsfeldübergreifender Kooperationsformen anhängt.

Modellversuchsschulen

Wissenschaftliche Begleitung

Die Arbeitsschritte in der abschließenden Revisions- und Transferphase knüpfen teilweise an die vergleichbar angelegten in der Entwicklungs- und Erprobungsphase an, da Revisions- und Transferaspekte im Projekt als Teil eines eher kontinuierlichen Evaluationsprozesses betrachtet werden.

  • Evaluation und didaktisch-methodische Überarbeitung der entwickelten Lernfeld- und Lernkonzepte für die IT-Berufe
  • Evaluation und medien-didaktische Überarbeitung der entwickelten Lernraumkonzepte und Ausstattungen
  • Ausarbeitung von Vorschlägen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Ordnungsmittel und der Konzepte zur Lernortkooperation
  • Abschließende Berichtserstellung und –dokumentation zu den im Verbundprojekt entwickelten und erprobten Konzepten und Unterrichts- und Projektvorhaben einschließlich der Ausarbeitung von didaktisch-methodischen Handreichungen
  • Planung und Durchführung von Workshops, Lehrerfortbildungsmaßnahmen und einer Abschlusstagung zur Vorstellung und dem Transfer der Projektergebnisse.
  • Unterstützung bei der Evaluation und didaktisch-methodischen wie mediendidaktischen Überarbeitung der entwickelten Lern- und Lernraumkonzepte für die IT-Berufe
  • Berufswissenschaftliche Auswertung der Projektergebnisse als ein Beitrag zur berufs- und berufsfeldspezifischen Forschung und dessen Transfer in die Curricula und Phasen der Ausbildung von Berufsschullehrern
  • Verstetigung der curricularen Entwicklungsstrukturen in Form von inhaltlichen und organisatorischen Vorschlägen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung arbeitsprozessorientierter Ordnungsmittel
  • Unterstützung bei der abschließenden Berichtserstellung und –dokumentation sowie der Planung und Durchführung von Workshops und einer Abschlusstagung.