Projektleitung
OStD Tammo Hinrichs, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
Tel.: 0421-36159 688  Fax: 0421-36159 696
e-mail  thin@szut.uni-bremen.de
Projektbeteiligte
Klaus-Fritz Brandt, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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e-mail  brandt@szut.uni-bremen.de

Jutta Brokopf, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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e-mail  brokopf@szut.uni-bremen.de

Kurt Eblinger, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
Tel.: 0421-36159 688  Fax: 0421-36159 696
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Wolfgang Fischer, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
Tel.: 0421-36159 688  Fax: 0421-36159 696
e-mail  wfi@szut.uni-bremen.de

Friedhart Fuchs, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
Tel.: 0421-36159 688  Fax: 0421-36159 696
e-mail  fuchs@szut.uni-bremen.de

Heinrich Herzog, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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Helmut Klaßen, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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Frank Mersmann, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
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Henning Reinhardt, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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e-mail  henrein@szut.uni-bremen.de

Jürgen Schridde, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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Horst Weseloh, Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen
Meta-Sattler-Str. 33, 28217 Bremen
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Modellversuchs-
ziele
(Bremen)

In dem Modellversuch sollen in den neu eingeführten IT-Berufen neue Lernkonzepte entwickelt, erprobt und auf ihre Lerneffizienz hin untersucht werden. Für die veränderte Schulwirklichkeit, die durch die Integration der technisch und wirtschaftlich orientierten Berufsfelder und der neuen Unterrichtsstrukturierung in Lernfeldern gekennzeichnet ist, sollen verschiedene Formen der Projektarbeit konzipiert werden.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Erarbeitung von Projekten, in denen die Integration von Lernfeldern aus den wirtschaftlichen und technischen Bereichen durchgeführt werden soll, um den neuen Anforderungen des Berufslebens und der Effektivierung des beruflichen Lernens gerecht zu werden.

Neue Lernkonzeptionen müssen die vorhandenen Lernorganisationsformen hinterfragen und für die neugestalteten Lernprozesse flexiblere Organisationsformen bereitstellen.

Gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben soll untersucht werden, unter welchen Voraussetzungen betriebliche Projekte auf den Lernort Schule übertragen werden können, um zur Effektivierung des beruflichen Lernens beizutragen.

Auf die Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit wird besonderen Wert gelegt, um die Kundenorientierung zu einem integralen und durchgängigen Bestandteil von Ausbildung werden zu lassen.

Das Hauptziel besteht darin, ein System von Projekten zu entwickeln, das sich über die gesamte Ausbildung erstreckt und die zu erreichenden Ziele des Rahmenlehrplans abdeckt.

Weitere Untersuchungsbereiche:

1. Arbeits- und Lernmethoden:
Das Arbeiten in lernfeldübergreifenden Projekten verändert auch die bisher weitgehend angewandten Arbeits- und Lernmethoden in der beruflichen Bildung. Eine Aufgabe der Modellversuchsgruppe sollte darin bestehen, die neuen Arbeits- und Lernmethoden zu beschreiben und zu beurteilen.

2. Lernmaterialien und Informationsquellen:
Zu untersuchen ist unter anderem, welche Lernmaterialien und Informationsquellen benötigen sich selbst organisierende Gruppen in der Projektarbeit, wie ist die vorhandene Ressourcenlage an der Schule und welchen Umständen ist das Arbeiten mit Schulbüchern sinnvoll?

3. Anforderungen an Lehrer
Zu untersuchen ist, welche Anforderungen an Lehrer in projektorientiertem Unterricht gestellt werden und welche Konsequenzen sich daraus auf die Weiterbildung ergeben.

4. Kooperationsmöglichkeiten
Wenn sich handlungsorientierter Unterricht an den Geschäftsprozessen der Betriebe orientieren soll, so muss es auch Kooperationsmöglichkeiten zu Betrieben geben. Diese Kooperationsformen darzustellen und zu beurteilen, ist Teil des Modellversuchs.

Arbeits-
schwerpunkte
(Bremen)

Daraus ergeben ergeben sich folgende Handlungsfelder und zu erwartende Arbeitsergebnisse:

  • Lernzielformulierung:
    Es ist beabsichtigt, Lernziele für projektorientierten Unterricht zu formulieren.
    Die Projekte sollten die Integration von technisch und wirtschaftlich orientierten
    Lernfeldern gewährleisten. Abzuwägen ist, ob die Projekte in der Kern- oder Fachqualifikation stattfinden sollten und ob vor der projektorientierten Phase eine Vermittlung von Grundlagenwissen erfolgen sollte.
  • Anforderungsprofile für Projekte:
    Ein weiterer Arbeitsbereich sollte darin bestehen, Anforderungsprofile für lernfeldübergreifende Projekte zu erstellen. Die Anforderungsprofile sollten überprüfen, ob die geplanten Projekte geeignet sind, die angestrebten lernfeldübergreifenden Inhalte zu vermitteln.

    Fragestellungen in diesem Zusammenhang sind:

    - inwieweit ist das Projekt fachübergreifend?
    - inwieweit wird das Projekt von einer Gruppe bearbeitet, die sich selbst organisiert?
    - und / oder inwieweit liegt das Projekt vollständig in der Hand einer Gruppe?

  • Präsentation:
    Durch die starke Kundenorientierung der neuen Ausbildungsberufe kommt der Präsentation innerhalb der Ausbildung eine große Bedeutung zu. Im Rahmen des Modellversuchs soll daher unter anderem folgenden Fragestellungen nachgegangen werden:

    - Welche Präsentationstechniken bieten sich an?
    - Welche Grundlagen der rhetorischen Kommunikation sollten vermittelt werden?
    - Was bietet Multimedia im Kommunikationsprozess?

  • Auswirkungen der Lernfeldorientierung auf die Unterrichtsstrukturen:
    In diesem Zusammenhang ist zu untersuchen, wie sich die neuen Unterrichtsstrukturen
    und Lernkonzepte auf die Schulorganisation und die schulische Ressourcennutzung auswirken. Zu folgenden Themenstellungen sind Lösungsvorschläge zu erarbeiten:

    - wie ist der Einsatz von Lehrern bei berufsfeldübergreifenden Projekten (Teamteaching und   Differenzierung) zu gestalten? oder
    - wie müssen die vorhandenen Schulnetze und Fachräume bei einer Veränderung der Unterrichtsstruktur verändert werden?

  • Evaluationsformen:
    An dieser Stelle ist unter anderem darzustellen, welche Formen der Evaluation von Projekten denkbar sind und welche Konsequenzen eine neue Unterrichtsstruktur auf die Zensurenfindung hat.
Modellversuchs-
klassen

SE: IT-Systemelektroniker/-in, FIS: Fachinformatiker/-in Systemintegration, FIA: Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung, SK: Systemkaufmann / Systemkauffrau, IK: Informatikkaufmann / Informatikkauffrau

  • IT-Klassen Ausbildungsbeginn 1997 und 1998 (Übersicht)

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1997): SK, IK (IT M1)

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1997): FIS, FIA (IT M2))

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1998): IT U1

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1998): IT U2

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1998): IT U3

  • IT-Klasse (Ausbildungsbeginn 1998): IT U4

 

IT-Klassen Ausbildungsbeginn 1997 und 1998

Berufliche Zusammensetzung der Klassen: fast ausschließlich homogen

SE: IT-Systemelektroniker/-in, FIS: Fachinformatiker/-in Systemintegration, FIA: Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung, 
SK: Systemkaufmann / Systemkauffrau, IK: Informatikkaufmann / Informatikkauffrau

IT-
Klasse

Auszubildende

Vorbildung

Ausbildungsbetrieb

Anzahl davon
weiblich
Haupt-
schul-
abschluss
Mittlerer
Schul-
abschluss
Fachhoch-
u. Hoch-
schulreife
sonstige Klein-
betrieb
Mittel-
betrieb
Groß-
betrieb
Verwal-
tung

IT M1
97

25 8 2 12 11 - 12 3 9 1
IT M2
97
26 1 1 10 15 - 7 10 9 -
Summe 51 9 3 22 26 - 19 13 18 1

Modellversuchsklassen

ITU1(SK)
98
21 4 1 13 6 1 5 5 11 -
ITU2 (FIA)
98
12 2 2 3 7 - 6 2 4 -
ITU3 (IK)
98
16 3 1 6 9 - 12 3 1 -
ITU4 (FIS)
98
24 2 1 4 19 - 13 5 6 -
Summe 73 11 5 26 41 - 36 15 22 -
 
IT 99 - - - - - - - - - -
IT 99 - - - - - - - - - -
IT 99 - - - - - - - - - -
IT 99 - - - - - - - - - -
Summe - - - - - - - - - -
 
Gesamt 124 20 8 48 67 1 55 28 40 1
Anteil in % 100% 16% 6,5% 38,7% 54% 0,8% 44,4% 22,6% 32,2% 0,8%